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Verein der Freunde der Nationalgalerie

Bilder, Zeichen und Worte: <br />
	Über Sammellust und Sammellaster

Ein Gespräch zwischen Arno Morenz und Ivo Wessel

Liebe Freunde der Nationalgalerie,

wir freuen uns, Sie am Sonntag, den 18. Februar 2018 um 17 Uhr zu einem Gespräch zwischen Arno Morenz und Ivo Wessel zum Thema „Bilder, Zeichen und Worte: Über Sammellust und Sammellaster“ in die EAM Collection einzuladen.

Die beiden Kunst- und Literaturliebhaber werden Einblicke in die Motivation zu ihren sehr persönlichen Kollektionen gewähren und von den Höhen und Tiefen ihrer Sammelleidenschaft berichten.

Im Anschluss an das Gespräch wird es Gelegenheit geben, bei einem Glas Wein die Sammlung von Elke und Arno Morenz kennenzulernen.

Datum und Uhrzeit
Sonntag, 18. Februar 2018, 17 Uhr

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Ort
EAM Collection
Sybelstraße 62
10629 Berlin

Kosten und Anmeldung
10 Euro pro Person, Anmeldung bis Montag, den 12. Februar im Mitgliederbereich

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Wir freuen uns auf einen schönen Abend mit Ihnen!

Herzliche Grüße

Katharina von Chlebowski und André Odier

 
Maurice Lemaître: Au-delà du Déclic, 1964
Via Lewandowsky: Nietzsches Television (Nietzsche's television), 2006

Arno Morenz erlebte mit seiner Frau Elke den Mai 1968 in Paris und verbrachte viele Abende in hitzigen Diskussionsrunden der Lettristen im Obergeschoss eines Cafés in St-Germain-des-Prés. Er traf mehrfach ihren Vordenker, Isidore Isou, in seiner beengten Wohnung in der Rue Andre des Arts. Mit Maurice Lemaitre nahm dieser auch eine Einladung zum Abendessen des Sammlerpaares an. Es dürfte das einzige Mal gewesen sein, dass die Lettristenführer gemeinsam einer bürgerlichen Einladung folgten. Das Sammeln begann vor mehr als 50 Jahren auf Betreiben von Elke Morenz; nach deren plötzlichem Tod 2009 überführte Arno Morenz die Sammlung nach Berlin, wo er sie beträchtlich erweiterte und auch lettristische Dissidenten wie Situationisten und Affichisten sowie die parallele Bewegung Bauhaus Imaginiste integrierte. Beruflich startete der promovierte Kölner Volkswirt 1964 als Handelsblatt-Korrespondent in New York und beendete seine Laufbahn als CEO der Aachener Rückversicherung AG. In Berlin leistete er mehreren HiTech Unternehmen erfolgreich Starthilfe.

Ivo Wessel hat Informatik und Psychologie in Braunschweig studiert und zog 2000 nach Berlin, der jungen und lebendigen Kunstszene wegen. Er ist Software-Entwickler und programmiert Applikationen für iPhone, iPad, Apple Watch und neuerdings auch Amazons Alexa-Echo-Geräte, besonders für Künstler und Kunst-Institutionen. Seit einem Jahr besitzt er ein Start-up IN BEST HANDS, eine Online-Community für Sachensucher und Schatzbesitzer und Liebhaber schöner Dinge. Seit Schultagen sammelt er zeitgenössische Kunst und Literatur und versucht stets, seine drei Obsessionen Kunst, Bücher und Computer unter einen Hut zu bekommen. Vor neun Jahren rief er zusammen mit dem Galeristen Olaf Stüber „Videoart at Midnight“ ins Leben, ein Projekt, das Videokunst auf der großen Leinwand des Kino Babylon zeigt; ein Mal im Monat an einem Freitag, immer um Mitternacht. Seine Sammlung umfasst Konkrete Malerei, Konzeptkunst, Medien- und Videokunst, und bei letzterer versucht er stets, die Handhabung mit Hilfe entsprechender Technik und selbstentwickelter Software zu optimieren.

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