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Emil Nolde - eine deutsche Legende. Der Künstler im NationalsozialismusEmil Nolde - eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin
12. April – 15. September 2019
Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin<br />
						12. April – 15. September 2019

Emil Nolde (1867-1956) ist einer der wichtigsten und bekanntesten deutschen Künstler der Klassischen Moderne. Als prominentestes Opfer der nationalsozialistischen Kunstpolitik feierte er nach 1945 Triumphe in der deutschen Kunstöffentlichkeit, nicht zuletzt mit seinen berühmten „Ungemalten Bildern”. Insider wussten jedoch schon früh von seiner Sympathie für Hitler und das NS-Regime. Die Nationalgalerie präsentiert nun, in Kooperation mit der Nolde Stiftung Seebüll die erste umfassende Ausstellung zu diesem Thema, mit über 100 zum Teil noch nie gezeigten Werken: Emil Nolde - eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus.
Die Ausstellung basiert auf der ersten wissenschaftlichen Auswertung des umfassenden Künstlernachlasses in Seebüll, und gibt überraschende neue Einsichten in Noldes Selbstverständnis als verkanntest ‚deutsches’ Kunst-Genie. Sie veranschaulicht die Selbstmobilisierung Noldes für den Nationalsozialismus im Kontext der Arbeit an der eigenen Autobiografie; zeigt die Folgen seines sich radikalisierenden Antisemitismus, und präsentiert ein vollständig neues Bild von Berufsverbot und der Entstehung der angeblich heimlich geschaffenen „Ungemalten Bilder”. Die kritische Dekonstruktion der Legende von Nolde, diesem einzigartigen ‚deutschen' Künstler, zeigt die spannungsreiche Beziehung von Künstlerwort, Fremdstilisierung und Kunstwerk auf.
Die Nationalgalerie spielt historisch eine zentrale Rolle in der Konstruktion der Noldeschen Künstlerlegende. Das Nolde-Ausstellungsprojekt knüpft nun – durchaus selbstkritisch – an jüngst gezeigte Ausstellungen wie die „Entartete Kunst“-Rekonstruktion und „Die Schwarzen Jahre. Geschichten einer Sammlung. 1933 – 1945“ an und führt die „aufklärerische“ Tradition des Hauses fort. Zur Ausstellung erscheint ein zweibändiger Katalog.

Eine Ausstellung der Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Bertin, in Zusammenarbeit
mit der Nolde Stiftung Seebüll ermöglicht durch die Freunde der Nationalgalerie und unterstützt durch die Friede Springer Stiftung.

Emil Nolde, Die Sünderin (Christus und die Sünderin), 1926, Öl auf Leinwand, 86 x 106 cm | Erworben mit Unterstützung des Vereins der Freunde der Nationalgalerie und des Landes Berlin © bpk / Nationalgalerie, SMB / Jörg P. Anders
Emil Nolde, Ohne Titel (Brennendes Gehöft), undatiert, Aquarell und Tusche auf Japanpapier, 16,4 x 12,3 cm | Nolde Stiftung Seebüll | © Nolde Stiftung Seebüll
Emil Nolde, "Gaut der Rote", undatiert, Aquarell und Tusche auf Japanpapier, 25,5 x 18,5 cm | Nolde Stiftung Seebüll | © Nolde Stiftung Seebüll