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Udo Kittelmann verlässt die Nationalgalerie im Oktober 2020 auf eigenen WunschUdo Kittelmann verlässt die Nationalgalerie im Oktober 2020 auf eigenen Wunsch

News vom 21.08.2019News vom 21.08.2019

Kittelmann hatte sein Amt am 1. November 2008 als Nachfolger von Peter-Klaus Schuster angetreten. Er wird seinen bis 31.10. 2020 laufenden Vertrag auf eigenen Wunsch nicht verlängern. 

Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, nennt Udo Kittelmann einen „großen Museumsmann mit ganz eigener Haltung“: „Mein Dank an Udo Kittelmann ist umfassend, er hat für die Nationalgalerie und damit auch für die Staatlichen Museen zu Berlin ins-gesamt eine enorm engagierte Arbeit in seinen zwölf Jahren als Direktor geleistet. Sein Wirken hat einen Grad an Nachhaltigkeit, der Bestand über den Tag seines Abschieds hinaus haben wird. Udo Kittelmann hat die Nationalgalerie im nationalen wie internationalen Rahmen zum global player gemacht, wofür ich ihm auch persönlich zu großem Dank verpflichtet bin. Seine außergewöhnlichen kuratorischen Fähigkeiten, seine Lust an der Kunst sowie sein untrügliches Gespür für interessante Positionen werden uns an anderen Orten sicher auch weiterhin noch in Staunen versetzen.“

Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin: „Udo Kittelmann und sein versiertes, leidenschaftliches Wirken werden fehlen. Mit seinem feinen Gespür für kulturelle und gesellschaftliche Tendenzen schafft es Udo Kittelmann immer wieder, wichtige Themen frühzeitig aufzuspüren, den Kunstkanon aufzubrechen und gesellschaftliche Debatten auszulösen. Mit seiner Vision eines Museums, die stets den Menschen ins Zentrum rückt, setzt er fortwährend Impulse für den internationalen Kunst- und Museumsdiskurs – Impulse, an denen sich andere Institutionen international orientieren. Persönlich und im Namen der Staatlichen Museen zu Berlin danke ich Udo Kittelmann für die stets sehr guten und ertragreichen Jahre der Zusammenarbeit.“

In Udo Kittelmanns Amtszeit werden die Freunde der Nationalgalerie 55 Ausstellungprojekte – darunter u.a. Ausstellungen von Thomas Demand, Gerhard Richter, Carsten Höller, Otto Piene, Hilma af Klint und Emil Nolde – ermöglicht haben sowie 33 Ankäufe, darunter Arbeiten von Adrian Piper, Pierre Huyghe, Julian Rosefeldt und Dominique Gonzales-Foerster.

Udo Kittelmann © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Juliane Eirich