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Foto: David von Becker

Sammlung Scharf-GerstenbergSammlung Scharf-Gerstenberg

Die Sammlung Scharf-Gerstenberg zeigt hochkarätige Werke der
Surrealisten und ihrer Vorläufer. Das Spektrum der Künstler
reicht von Piranesi, Goya und Redon bis zu Dalí, Magritte,
Max Ernst und Dubuffet.
Die Sammlung Scharf-Gerstenberg zeigt hochkarätige Werke der <br />
						Surrealisten und ihrer Vorläufer. Das Spektrum der Künstler <br />
						reicht von Piranesi, Goya und Redon bis zu Dalí, Magritte, <br />
						Max Ernst und Dubuffet.

Die Sammlung Scharf-Gerstenberg befindet sich im östlichen Stülerbau und im Marstall gegenüber dem Schloss Charlottenburg. Unter dem Titel „Surreale Welten“ werden auf drei Etagen Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier gezeigt.

Mit über 250 Werken wird die Geschichte der phantastischen Kunst nachgezeichnet. Im Zentrum der Sammlung steht der Surrealismus, eine Bewegung zur Erneuerung der Kunst, deren Grundsätze 1924 in Paris durch André Breton in einem Manifest verkündet wurden.

Fast alle Mitglieder der Surrealistengruppe sind mit ausgewählten Arbeiten in der Sammlung vertreten. Größere Werkgruppen gibt es insbesondere von René Magritte, Max Ernst und Hans Bellmer, jedoch auch von Wols und Paul Klee. Die zentralen Bildstrategien des Surrealismus wie beispielsweise Kombinatorik, Metamorphose und reiner psychischer Automatismus werden durch zahlreiche meisterhafte Beispiele vor Augen geführt.

Der Surrealismus steht in einer bedeutenden Traditionslinie der abendländischen Kunst. Zu den frühesten Werken der Sammlung zählen Piranesis Darstellungen phantastischer Kerkerarchitekturen sowie die albtraumhaften Spukgestalten in Goyas Radierungen. Der französische Symbolismus des späten 19. Jahrhunderts ist mit Bildern von Odilon Redon oder Gustave Moreau ebenso vertreten wie sein deutsches Pendant in Gestalt von graphischen Zyklen Max Klingers.

Erweitert wird das Spektrum der gezeigten Kunst durch ein Filmprogramm, das klassische surrealistische Filme von Luis Buñuel und Salvador Dalí ebenso umfasst wie Filme zeitgenössischer Künstler, die auf den Surrealismus Bezug nehmen oder dessen formale Mittel verwenden.

Die Filme werden im Sahuré-Saal gezeigt, in dem noch die Säulen des antiken Sahuré-Tempels stehen. Sie zählen ebenso wie das Kalabscha-Tor zur Sammlung des Ägyptischen Museums und werden ihren endgültigen Aufstellungsort im vierten Ausstellungsflügel des Pergamonmuseums finden. Bis zu dessen Fertigstellung jedoch bilden die beiden Großarchitekturen ein surreales Element in der Sammlung Scharf-Gerstenberg.

Foto: David von Becker
Treppenhaus der Sammlung Scharf-Gerstenberg | Foto: David von Becker