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Neue NationalgalerieNeue Nationalgalerie

In der Neuen Nationalgalerie führt ein künstlerisch anspruchs-
voller und doch genussvoller Parcours durch die wechselvolle
Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts.
In der Neuen Nationalgalerie führt ein künstlerisch anspruchs-<br />
						voller und doch genussvoller Parcours durch die wechselvolle <br />
						Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Die Kunst des 20. Jahrhunderts wird in der Neuen Nationalgalerie ausgestellt, dem letzten Bauwerk des Architekten Ludwig Mies van der Rohe. 1968 am Kulturforum eröffnet, ist der tempelartige Bau selbst eines der bedeutend- sten Kunstwerke des vergangenen Jahrhunderts. Die große gläserne Halle wird für spektakuläre Künstlerinszenierungen genutzt, aber auch für Theater- und Musikveranstaltungen. Das museale Untergeschoss beherbergt die reiche Sammlung. Durch die nationalsozialistische „Säuberungspolitik“, Kriegs- schäden und die Teilung Deutschlands erlitt sie erhebliche Verluste, die erst nach und nach mithilfe vielfältiger Unter- stützung – vor allem auch durch den Verein der Freunde der Nationalgalerie – wieder ausgeglichen werden konnten

Besondere Schwerpunkte der Sammlung liegen im europäischen Symbolismus, Expressionismus und Realismus. Glanzstücke sind dabei Werke von Edvard Munch, Wilhelm Lehmbruck, Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde, Max Beckmann, Otto Dix und George Grosz. Das Bauhaus in Weimar und Dessau ist mit hervorragenden Arbeiten von Schlemmer, Klee und Feininger sowie Moholy-Nagy vertreten und weist den Weg nach Amerika. Die Verbindung zwischen Alter und Neuer Welt wird zudem durch das Werk Max Ernsts dokumentiert, der dem Haus seine in Arizona entstandene Skulptur Capricorne schenkte.

Als eines der wenigen Museen in Europa besitzt die Nationalgalerie eine eindrucksvolle Sammlung amerikanischer Farbfeldmalerei. Im Zentrum steht Barnett Newmans letztes Gemälde Who’s Afraid of Red, Yellow and Blue IV – einer der spektakulärsten Ankäufe der Nachkriegszeit.

Mit Arbeiten von Zero-Künstlern wie Günther Uecker, Otto Piene und Heinz Mack sowie den Nouveaux Réalistes Yves Klein, Arman, Lucio Fontana und Piero Manzoni reflektiert die Sammlung die Veränderung der Kunst in den 1960er-Jahren. Sie leitet zu Bewegungen über, die unter dem Titel des erwei- terten Kunstbegriffs im Hamburger Bahnhof zu sehen sind.

Von Munch zu Newman, von den Dadaisten zu den Situationisten der Nachkriegszeit, vom klassischen Tafelbild bis zu den beweg- lichen Lichtspielen Pienes – in der Neuen Nationalgalerie führt ein politisch aufregender, künstlerisch anspruchsvoller und doch genussvoller Parcours durch die wechselvolle Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts. A.S.

BITTE BEACHTEN SIE:
Die Neue Nationalgalerie ist aufgrund von Sanierungsarbeiten bis auf Weiteres geschlossen.