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Foto: David von Becker

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, BerlinHamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin

Von außen beeindruckt das Museum nicht allein durch seine
klare historistische Fassade, sondern vor allem durch die
geniale, von Dan Flavin entworfene zweifarbige Lichtinstallation.
Von außen beeindruckt das Museum nicht allein durch seine <br />
						klare historistische Fassade, sondern vor allem durch die <br />
						geniale, von Dan Flavin entworfene zweifarbige Lichtinstallation.

Als „Museum für Gegenwart“ wurde der Hamburger Bahnhof am 1. November 1996 eröffnet – in einem ehemaligen Kopfbahnhof, den man Anfang des 19. Jahrhunderts zu einem Technikmuseum umbaute. Nur der von Josef Paul Kleihues entworfene Ostflügel im Stile einer hohen, tonnenüberwölbten Grande Galerie ist ein moderner Anbau.

Von außen beeindruckt das Museum nicht allein durch seine klare historistische Fassade, sondern vor allem durch die geniale, von Dan Flavin entworfene zweifarbige Lichtinstallation. Die Arbeit des amerikanischen Künstlers taucht die Loggia der Hauptfassade und die beiden Übergänge zu den Ehrenhofflügeln in blaues und grünes Neonlicht. Die Privatsammlung von Erich Marx hat im Hamburger Bahnhof ihren endgültigen Standort gefunden und war das auslösende Moment für die aufwendige Umgestaltung des Museums.

Großartige Werkblöcke von Joseph Beuys, Andy Warhol, Robert Rauschenberg und Cy Twombly bereichern die Nationalgalerie seitdem auf beeindruckende Weise. Deren Sammlung zeichnet sich im Bereich des erweiterten Kunstbegriffs besonders durch Künstlerräume aus. Durch den Erwerb von Egidio Marzonas Studiensammlung zur Konzeptkunst 2002 sowie bedeutender filmischer Werke konnte sie noch wesentlich erweitert werden.

Aus der unbefristeten Leihgabe der Friedrich Christian Flick Collection mit ihren über 2000 erstklassigen Werken zeitgenössischer europäischer und nordamerikanischer Kunst resultierte 2004 die Erweiterung der Ausstellungsfläche um die Rieckhallen auf insgesamt 13 000 Quadratmeter.

Das Museum für Gegenwart im Hamburger Bahnhof zählt heute mit seinem Gesamtbestand an Kunstwerken von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart weltweit zu den größten und bedeutendsten Museen für zeitgenössische Kunst. E.B.

Walter de Maria Installationsansicht
Brice Marden Installationsansicht | © VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Foto: David von Becker