Aufgabe des Vereins ist die Förderung von Ausstellungen bei nicht vorhandenem staatlichem Ausstellungsetat der Nationalgalerie. Marketingleistungen und Realisierung von Begleitveranstaltungen zu großen Ausstellungsprojekten zählen zu unserem Leistungsprofil. Der Verein und seine Stiftung ermöglichen Ankäufe wichtiger, die Sammlungen ergänzender Kunstwerke und mit dem Preis der Nationalgalerie für junge Kunst haben wir unser Ziel, zeitgenössische Kunst zu fördern, realisieren können.
Unsere Aktivitäten geschehen in freundschaftlicher und unbedingter Absprache mit Udo Kittelmann, dem Direktor der Nationalgalerie. Grundsätzlich gibt es keinen Erwerb, keine Ausstellung, die nicht von der künstlerisch-wissenschaftlichen Leitung gewünscht wird. Da mein gesamtes Berufsleben auf die Vermittlung der Künste und die Erweiterung der Spielräume für zeitgenössische Kunst ausgerichtet war - schreibend - lehrend - moderierend - und politisch - freue ich mich, dass ich jetzt auf der Seite des privaten Engagements für die Kunst dafür kämpfen kann, ihre Wirkungsenergie sichtbar und erfahrbar zu machen.
Die Leistung des Vereins der Freunde der Nationalgalerie spiegelt sich in Ausstellungen wie Bilderträume. Die Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch, Taryn Simon oder Thomas Demand in der Neuen Nationalgalerie, sowie der Präsentation der Sammlung des Bankiers Wageners in der Alten Nationalgalerie und in hoch anspruchsvollen Projekten wie der Installation von Carsten Höller im Hamburger Bahnhof.
Ich freue mich auf herausfordernde Aufgaben in den nächsten Jahren! An Phantasie und Tatkraft wird es nicht mangeln - dank der Hilfe von Vorstand, Kuratorium, Arbeitsteam, partnerschaftlicher Sponsoren und Mäzene und aller von der Kunst-Leidenschaft gepackten Mitglieder des Vereins.
Christina Weiss
Vorsitzende