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Die Tochtergesellschaften
des Verein der Freunde der Nationalgalerie
Die Tochtergesellschaften <br />
					des Verein der Freunde der Nationalgalerie

Foto: David von Becker

Die immer vielfältigeren Aktivitäten des Vereins zur Förderung der Nationalgalerie – und damit verbunden auch der Staatlichen Museen – erfordern heute eine erweiterte Struktur.

1996 wurde als erste Tochtergesellschaft die "Hamburger Bahnhof Veranstaltungsgesellschaft mbH" gegründet, welche 2003 ihr Tätigkeitsfeld vom Hamburger Bahnhof auf die 17 Häuser erweitert hat und seitdem als "Museum & Location Veranstaltungsgesellschaft der Staatlichen Museen zu Berlin mbH" firmiert. Museum & Location ermöglicht es, die Räumlichkeiten der Staatlichen Museen für Veranstaltungen und Führungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten exklusiv zu nutzen.

Im Jahr 2005 wurde "Museum & Service Betriebsgesellschaft der Staatlichen Museen zu Berlin mbH" gegründet, welche Dienstleistungen rund um die Ausstellungsorganisation realisiert, z.B. ein eigenes Besuchermanagement-System, Museumsshop-Konzepte für Sonderausstellungen, die Live!Speaker-Projekte sowie projektbezogenen Besucherservice und Führungsdienste.

Darüber hinaus wurde im Jahr 2005 aus dem Gewinn der MoMA-Ausstellung die mit 6 Millionen Euro dotierte "Stiftung des Vereins der Freunde der Nationalgalerie für zeitgenössische Kunst" gegründet, die der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart jährlich einen Etat zum Ankauf zeitgenössischer Kunst zur Verfügung stellt. Es ist die erste Stiftung in Deutschland, deren ausschließlicher Zweck der Erwerb von zeitgenössischer Kunst für ein staatliches Museum ist.